Projekt „Schnulleralarm” – Elternschaft lernen

Projekt „Schnulleralarm” – Elternschaft lernen

31.August.2017 um 13:03:00

Im Rahmen einer Projektwoche haben Schülerinnen der 9. Klassen, an dem Projekt „Schnulleralarm” der Diakonie teilgenommen.

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Vier Tage und drei Nächte lang halten die Simulatoren ihre „Eltern“ auf Trab.
Hunger, eine volle Windel oder Bauchweh - gar nicht so einfach, herauszufinden, warum das Baby gerade weint, und mitten in der Nacht zärtlich und geduldig zu sein. Eingebaute Sensoren registrieren genau, ob das Baby gewiegt oder geschüttelt und damit misshandelt wird. Auch ob das Köpfchen gestützt und bei Kälte durch eine Mütze geschützt wird, zeichnet ein Computerchip auf. Am Ende wird das Verhalten der Jugendlichen besprochen und analysiert.

Den Jugendlichen wird so die Möglichkeit gegeben, den Alltag mit einem „eigenen Baby” mehrere Tage und Nächte zu erleben.

Ziel der Aktion ist es, dass die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen. So soll verhindert werden, dass Jugendliche unüberlegt und unreflektiert ein Kind zeugen oder schwanger werden.

Während der Projekttage wurden die Teilnehmerinnen von der Diakonie intensiv begleitet. Dabei wurden auch Themen wie Schwangerschaftsvorsorge, Geburt, Hilfen für Schwangere und Familien, Familienplanung und Verhütung angesprochen.

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