Musical@School

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"RESET" und "Endlich! Elbphilharmonie"

Rund 100 Schüler des 7. Jahrgangs unserer Schule präsentieren ihr Musical. Sie hatten vier Tage Zeit für die Proben! Sie haben viel Kraft, Energie, Zeit und Nerven aufgewendet und kennen nun spätestens Schweiß, Muskelkater, Müdigkeit und das schleichende „das schaff ich nicht“ - Gefühl. Aber sie haben es geschafft! Die Schüler haben alle diese Gefühle überwunden und präsentieren ihr Musical „RESET“ und "Endlich! Elbphilharmonie".
Unsere Schüler erleben: unter Zeitdruck arbeiten, an Grenzen stoßen, sie überwinden, in einer Gruppe arbeiten, sich einbringen - auch gegen innere und äußere Widerstände. Und schließlich die eigene Leistung bzw. die des Teams einem realen, kritischen Publikum zu präsentieren. Nicht „cool sein“, sondern „sich einbringen“ ist die Devise der Musical-Wochen. Die Schüler lernen gemeinsam etwas auf die Bühne zu bringen. Sie müssen tanzen, singen, sprechen, mit strikter Disziplin und ohne Aggression.

"RESET"

RESET ist die Geschichte von zwei jugendlichen Gruppen in einem gemeinsamen Raum, die von bösartigen Viren in die virtuelle Zwischenablage eines Computers entführt werden. Mithilfe von Antiviren gelingt die Rückkehr in die reale Welt. Unterlegt ist diese Story mit vielen actionreichen, schnellen Tanzeinlagen. RESET ist ein speziell für M@S entwickeltes Musical.

"Endlich! Elbphilharmonie"

Endlich! Die Elbphilharmonie soll eröffnet werden. Doch die Eröffnungsfeier ist nur für geladene Gäste. Das sehen einige nicht ein: Die Penner, weil sie schon immer an diesem Ort gelebt haben und sich nicht vertreiben lassen wollen. Die Jungs, deren Treffpunkt bedroht ist und die Mädchen, die auf Klassenfahrt sind und einfach ihren Spaß haben wollen. Unerwartete Hilfe bekommen sie bei ihrem Vorhaben, dabei zu sein von der so unerbittlich erscheinenden Security. Die zentrale Frage: Ist die Elbphilharmonie nun für alle da oder nicht wird mit viel Witz aufgelöst.

M@S: Professionalität

Das Team besteht aus vier Dozenten. Die Dozenten sind Profis in ihrem jeweiligen Fach: Musical-Darsteller, Choreograf, Regisseur etc. Die Authentizität und Leidenschaft der Musical-Profis stecken die Schüler an und stärken deren Einsatzbereitschaft in der Woche und besonders bei der Aufführung am Freitag. Oft sind die Dozenten Vorbilder durch ihre Leidenschaft für ihren Beruf.

M@S: Die Idee

Die Aufführungen schließen die Projektwochen ab. Musical@School wird von der Stahlberg Stiftung weitgehend gesponsert. Die Musicalwoche ist eine Pflichtveranstaltung für alle Schüler. Das heißt, die Musical-Dozenten müssen auch die Verweigerer und Außenseiter mit einbeziehen, und dass ihnen das gelingt, wird diese Aufführung zeigen.

Für jeden Schüler ist das ein Schlüsselerlebnis: Außergewöhnliches zu leisten und dafür sofort Anerkennung zu bekommen. Die Schüler erleben ihre Lernstätte neu. Sie begegnen sich mit mehr Respekt und erkennen gegenseitig die erbrachte Leistung an. Die Stahlberg Stiftung hat u.a. mit dem Projekt M@S 2010 den Hamburger Stifterpreis gewonnen. Dieser Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist der höchste Preis, den der Senat für Stiftungen in Hamburg verleiht.

M@S, Musical at School gibt es seit 2007. Es stehen drei Musicalstücke zur Auswahl: Das Musical RESET für die Jahrgänge 5-7 sowie Endlich! Elbphilharmonie und ROMEO + JULIA für die Jahrgänge 8-10.

Informationen zur Stiftung:

Die Stiftung wurde 2002 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Hamburg und ist als gemeinnützig anerkannt. Im Fokus der Stiftung steht die Förderung der Kultur und der Jugend. Darüber hinaus werden hochbegabte, junge Menschen während Ihrer Musicalausbildung mit Stipendien unterstützt. Schwerpunkt der Aktivität ist das Projekt M@S, Musical at School. Die Stiftung betreut darüber hinaus zwei Theaterbetriebe: Das ‚ric‘ in Hittfeld und das ‚Kultur Gut Hasselburg‘ in der Nähe von Neustadt/Holstein. Der Gründer der Stiftung und jetzige Vorsitzende hat selbst bereits mehrere Musicals geschrieben und aufgeführt. Für M@S hat er die Musicals ROMEO+JULIA und Endlich! Elbphilharmonie komponiert.

Dr. Constantin Stahlberg: „Was mir in Erinnerung bleibt, ist die überwältigende Begeisterung bei allen Mitwirkenden gemeinsam etwas Tolles geleistet zu haben! Eine Erfahrung, die ich jedem, aber vor allem jeden jungen Menschen, wünsche. Jeder sollte einmal im Leben auf einer Bühne stehen.“